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Buchrezension: “Vincent. Der Fall Aurich” von Dr. Christian Knoche

Beitragsbild © ars vobisucm

Buchrezension: “Vincent. Der Fall Aurich” von Dr. Christian Knoche

Rezension von Dr. Beate Sibylle Pfeil

von Redaktion
12. März 2024
in Buchrezensionen, Feuilleton
Lesezeit:4 Min.
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Das neue Buch von Christian Knoche erzählt die Geschichte eines damals 9jährigen Jungen ab dem Jahr 2020. „…Die tragische, aber im Ergebnis großartige Geschichte eines Kindes im Strudel einer scheinbar modernen Welt, die aus den Fugen geraten ist.“
Eine derart beeindruckende Geschichte, dass sie es vom ersten Satz an vermag, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen.

Die Akteure: Der 9jährige Vincent, Held. Seine Familie, die sich mutig, liebend und schützend vor ihn stellt – in der Überzeugung, das Richtige zu tun. „Die Gesellschaft“, bestehend aus Familienmitgliedern, Freunden, Nachbarn und weiteren Menschen im näheren oder weiteren Umfeld. Journalisten – zivilcouragierte, wie jene von Aurich TV, und andere. Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer, Klassenkameraden – solche und andere. Verantwortliche in staatlichen Behörden und in der Justiz – solche und andere. Und schließlich Vincents Ärztin und der Autor Christian Knoche selbst als Vincents Anwalt. Beide fachkompetent, empathisch, mutig und beharrlich – und auch sie überzeugt davon, das Richtige zu tun. Sie als Ärztin, die sich dem Hippokratischen Eide verpflichtet fühlt. Er als Jurist, der Recht so betrachtet, wie er es im Studium gelernt und in Jahrzehnten anwaltlicher Praxis angewendet hat. Und als Mensch, dessen Großvater Mitglied der Bekennenden Kirche war, als Mensch, der in Vincents Geschichte Parallelen zu seiner eigenen Geschichte erblickt.

Buch hier bestellen.

Der „Fall Aurich“ lenkt die Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Kinder und Jugendlichen ab dem Jahr 2020.

Nimmt Bezug auf Zusammenhänge, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen, in Politik, Justiz, den Medien, an Schulen, in der Gesellschaft und in den einzelnen Familien. Rahmt Vincents Geschichte ein in den zweifellhaften „strategischen“ Ansatz des deutschen Bundesinnenministeriums, in der Ära Corona eine „gewünschte Schockwirkung“, also blanke Angst in der Bevölkerung zu erzeugen, speziell bei Kindern durch präventive Verursachung von Schuldgefühlen. Rahmt sie ein in die Folgen dieser Politik, die ab 2020 zu einer Triage nicht im Kontext des berühmten Virus, sondern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie geführt hat. In den Kontext des Handelns auch in der Justiz, die, so der ehemalige Verfassungsgerichtspräsident Papier, „der Exekutive nicht rechtzeitig aufgegeben hat, für eine gesicherte Datenbasis zu sorgen, damit eben in absehbarer Zeit eine wirklich genauere Beurteilung der wirklichen Gefahrenlage, … aber auch der Verhältnismäßigkeit der einzelnen Schutzmaßnahmen möglich wird.“

Was macht dieses Buch so besonders?

Der Autor vermag es, Vincents Geschichte authentisch, mit großer Zuneigung und Empathie so zu erzählen, dass sie unter die Haut geht. Er wird dabei aber nicht unsachlich oder anklagend, ganz im Gegenteil. Immer wieder versucht er zu verstehen, bleibt differenziert und fragend, speziell gegenüber jenen, die aus welchen Gründen auch immer, bewusst oder unbewusst beschlossen haben, auf die „andere Seite“ der offenkundigen Spaltung zu gehen oder sich irgendwo dazwischen befinden. Speziell der juristische Teil des „Falles Aurichs“ wird mit großer Fachkompetenz und zugleich auch für Laien gut verständlich vermittelt. Hier geht es primär nicht um Emotion, sondern um scharfsinnige Argumentation, die sich letztlich im Rahmen unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu bewegen hat. Insoweit zeigt der „Fall Aurich“ auch, dass es Hoffnungsschimmer gibt, dass diese freiheitliche Ordnung auch und gerade jetzt nicht nicht als völlig verloren betrachtet oder gar aufgegeben werden sollte.

„Vincent“ ist ein Dokument der Zeitgeschichte, das geschrieben werden musste.

Es erinnert daran, wie weitgehend „der Staat“ ab 2020 in jedes einzelne Menschenleben eingegriffen und was sich in der Folge daraus entwickelt, was dies aus uns Menschen gemacht hat. Es ist auch eine Hommage an Vincent und an all diejenigen, die sich in dieser Krise mutig und menschenfreundlich gezeigt haben. Letztlich möchte es alle Seiten zum Nachdenken anregen. Möge es dazu beitragen, wieder mehr gegenseitiges Verstehen, Respekt und Menschlichkeit in unsere Gesellschaft zu tragen, beginnend bei unseren Kindern und Jugendlichen bis hin zu den alten oder besonders schutzbedürftigen Menschen. Möge es zumindest ein wenig dazu beitragen, Spaltung zu überwinden.


Vincent. Der Fall Aurich.

Format: 148mmx201mm
Umfang: 140 Seiten
ISBN: 9783903479142
Versand ab dem 15.3.2024

Bestellbar im Buchhandel, sowie direkt im Shop des Medienhauses ars vobiscum.

https://ars-vobiscum.media/Vincent.-Der-Fall-Aurich-Vom-langen-Weg-zum-Recht-in-Zeiten-des-Unrechts/ARV10048

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Tags: BuchneuerscheinungDer Fall AurichDr. Christian KnocheGesellschaftPolitikRecht
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